Jahreskonzert der Feuerwehr- und Stadtkapelle: Zahlreiche Besucher genossen gelungenen musikalischen Abend in der Eckenberghalle in Adelsheim

Vielfalt reichte von Klassik bis Jazz

 Beim Jahreskonzert der Feuerwehr- und Stadtkapelle Adelsheim wurde musikalische Vielfalt groß geschrieben. Am Samstag lockte es zahlreiche Besucher in die Eckenberghalle.


Die Musiker der Feuerwehr- und Stadtkapelle Adelsheim zeigten beim Jahreskonzert am Samstag ihr Können bei einem vielfältigen Programm.

Adelsheim. Unter dem Motto "Im Rausch der Tiefe" sind die Besucher des Jahreskonzerts der Feuerwehr- und Stadtkapelle Adelsheim in die Klangwelten der Blasmusik entführt worden. Am Samstag fand die traditionelle Veranstaltung in der Eckenberghalle statt.

Im Programm waren Stücke aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen, so dass viele Geschmäcker auf ihre Kosten kamen. Außerdem mit dabei war das Mini-Orchester der Elementarschüler unter der Leitung von Kornel Eck. Mitgestaltet wurde der Abend auch von der Jugendkapelle unter der Leitung des Dirigenten Markus Kalbantner.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Gerhard Pauly eröffnete traditionell das Miniorchester den musikalischen Reigen mit "Let's Rock" und "Power Rock", zwei für junge Musiker geschaffene Kompositionen von Michael Sweeney.

Junge Musiker begeisterten

Den zweiten Programmteil bestritt die Jugendkapelle unter Leitung. Bei einer viertägigen Probefreizeit in Creglingen wurden die Stücke einstudiert und verfeinert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Zunächst spielten die Nachwuchsmusiker die "Universal Fanfare" von Alfred Bösendorfer. Es folgte "Checkpoint" von Fritz Neuböck, eine flotte Komposition mit ruhigen Mittelteil, wobei die Trompeten führten. Es folgte "Highlights from Frozen" in einem Arrangement von Sean O'Loughlin. Die Jugendkapelle spielte zuletzt "Christmas on the Rock" in einer Bearbeitung von Suzanne Welter. Die Jugendkapelle meisterte die vielen schwierigen Wechsel gekonnt und durfte erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen.

Den letzten Programmteil bestritt die Feuerwehr- und Stadtkapelle unter der Leitung von Steffen Siegert. Viola Tröger stellte die einzelnen Stücke vor.

Das Orchester eröffnete zunächst mit dem Marsch "Basses on a Rampage", von Getty Herschel Huffine komponiert. Mit vielfältigen Melodielinien und Läufen konnten die tiefen Instrumente ihr ganzes Können präsentieren. Es folgte das Stück "Silva Nigra", in dem der Komponist Markus Götz Impressionen des Schwarzwaldortes St. Märgen aufgreift.

Fulminanter Abschluss

"Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott erhör mein Rufen." Mit diesen Worten beginnt das Kirchenlied, das Martin Luther im Jahr 1524 schrieb.

James Curnow schrieb die folgende Komposition "Rhapsody for Euphonium". Das Stück begann mit einem sanften melodiösen Soloteil des Euphoniums. Abwechslungsreiche Dynamiken und aufregende Rhythmen begleiteten diesen etwas schnelleren Teil. Mit "Titanic" von James Horner/Takashi Hoshide folgte die musikalische Geschichte vom Aufbruch bis zum Untergang.

Mit dem "Tuba Tiger Rag" von Canadian Brass kam ein Stück aus dem Bereich des Jazz zur Aufführung, wild und energetisch. Besonders bestach Solist Andreas Eibner an der Tuba.

Steffen Siegert dankte nach den Zugaben seinen Musikern für ein "hervorragendes" Konzert und dem begeisterten Publikum für den tosenden Applaus. eve

© Fränkische Nachrichten, Montag, 07.12.2015